Markenentwicklung
Mit Haltung sichtbar werden
Regionale Produkte punkten durch Qualität, Herkunft und Vertrauen. Doch erst durch eine starke Marke werden diese Werte für Kundinnen und Kunden erlebbar. In diesem Impuls geht es darum, wie Betriebe ihr Profil schärfen, authentische Botschaften entwickeln und ihre Geschichte mit Wiedererkennungswert erzählen können – egal ob Hofladen, Verarbeiter oder Direktvermarkter.
Aus Beispielen lernen
Wie positionieren sich andere Betriebe erfolgreich am Markt? Welche Rolle spielen Regionalität, Nachhaltigkeit oder persönliche Geschichten in der Markenkommunikation? Anhand von Praxisbeispielen und interaktiven Übungen zeigen wir, wie Sie Ihre Marke schrittweise aufbauen und differenzieren – und dabei Haltung zeigen, statt Hochglanz zu versprechen. Regionale Produkte punkten durch Qualität, Herkunft und Vertrauen. Doch erst durch eine starke Marke werden diese Werte für Kundinnen und Kunden erlebbar. In diesem Impuls geht es darum, wie Betriebe ihr Profil schärfen, authentische Botschaften entwickeln und ihre Geschichte mit Wiedererkennungswert erzählen können – egal ob Hofladen, Verarbeiter oder Direktvermarkter.
Zentrale Themen:
- Markenidentität & Werteversprechen
- Zielgruppenansprache & Storytelling
- Gestaltung von Namen, Slogans und Bildwelten
- Authentische Kommunikation für Social Media & Verkauf
- Abgrenzung zum Wettbewerb: vom Produkt zur Marke
Daten und Fakten
Die Bedeutung von Marken für regionale Lebensmittel nimmt stetig zu – insbesondere, wenn es um Vertrauen, Transparenz und Kundenbindung geht. Eine starke Marke ist nicht nur Erkennungsmerkmal, sondern auch Trägerin von Werten und Geschichten, die Konsumentinnen und Konsumenten überzeugen.
- 73 % der Konsumentinnen und Konsumenten sagen, dass sie regionalen Marken mehr Vertrauen entgegenbringen als überregionalen.
- 84 % der Menschen interessieren sich laut BMEL-Ernährungsreport 2023 für die Herkunft ihrer Lebensmittel.
- 59% der Käuferinnen und Käufer bevorzugen Produkte mit einer klar erkennbaren Herkunftskennzeichnung und einem starken Markenauftritt.
- Nur 1 von 4 Direktvermarktern nutzt derzeit systematisch Markenelemente wie Claim, einheitliches Design oder strategisches Storytelling.
Checkliste zur Umsetzung Ihrer Markenentwicklung
- Zielgruppe definieren: Wer soll mit der Marke angesprochen werden (z. B. junge urbane Konsumenten, Familien, Feinschmecker)?
- Werte & Markenidentität klären: Wofür steht das Unternehmen? (z. B. Regionalität, Nachhaltigkeit, Handwerk)
- Namensfindung & Claim entwickeln: Ist der Markenname einprägsam und verständlich? Transportiert der Claim den Mehrwert?
- Visuelle Identität gestalten: Logo, Farben, Bildsprache und Verpackungsdesign passend zum Markenkern entwickeln.
- Storytelling aufbauen: Gibt es eine gute Geschichte hinter dem Produkt und dem Betrieb, die erzählt werden kann?
- Kommunikationskanäle definieren: Wie wird die Marke sichtbar? (z. B. Hofschild, Social Media, Wochenmarkt, Website)
- Vertriebspartner einbinden: Sind Handelspartner oder Direktvermarkter Teil der Markenerzählung?
- Feedback einholen & schärfen: Erste Rückmeldungen auswerten, Auftritt ggf. anpassen.
- Schutz der Marke prüfen: Ist der Markenname rechtlich geschützt (z. B. beim DPMA)?